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Krankhafte Folgen

Es kommt zur Gefäßverengung, was eine Gesamtgefäßquerschnittsvergrößerung und Vermehrung von Zellen der glatten Gefäßmuskulatur zur Folge hat. Es kommt zum Auftreten entzündlicher Prozesse. In weiterer Folge kommt es zur Vermehrung von bindegewebsaufbauenden Zellen (Fibroblasten) und zur Synthese von Kollagen.

Diese Effekte führen zum so genannten „Remodelling“ der Gefäße, d.h. die Gefäße erleiden einen Strukturumbau, ihre Wand wird starrer, das Gefäßlumen (Durchmesser) wird kleiner, und dadurch steigt der Gefäßwiderstand.

Langsam gehen Lungen–Kapillargebiete (Kapillare = kleinste Gefäße) verloren, und die Nachlast der rechten Herzkammer steigt. Die Nachlast ist das, wogegen das Herz anpumpen muss, also vor allem der Widerstand in den Lungengefäßen. Mit steigendem Gefäßwiderstand entwickelt sich Lungenhochdruck auch in Ruhe. Die rechte Herzkammer wird extrem beansprucht, da sie gegen diesen Widerstand arbeiten muss. Die rechte Herzkammer vergrößert sich. Letztlich kommt es ohne eine wirksame Therapie zum Tod durch Rechtsherzversagen (Abbildung 2).



© www.phev.de

(a) Lungenarterie im Durchschnitt beim Gesunden

(b) Querschnitt einer Lungenarterie bei pulmonaler Hypertonie, durch Gewebewucherungen dramatisch verengt.

(c) Längsschnitt mit krankhaften Veränderungen (Ablagerungen, Wucherungen und Verdickungen)




 


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