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KlassifikationIm Jahre 2003 wurde in Venedig die ursprüngliche Klassifikation der pulmonalen Hypertension überbearbeitet, und es wurden die folgenden Hauptgruppen definiert (Simonneau, Galie et al. 2004):1. Pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) • Idiopathisch (= Ursache unbekannt) • Familiär (= genbedingt) • PAH in Verbindung mit o Bindegewebserkrankungen o Angeborene Herzfehler o portaler Hypertension (Pfortaderhochdruck) o HIV – Infektion (AIDS) o Medikamenten/Drogen/Appetitzüglern o anderen Faktoren • persistierende pulmonale Hypertonie bei Neugeborenen (plötzlicher Kindstod) • PAH vergesellschaftet mit venöser oder kapillärer Gefäßpathologie (pulmonale veno-okklusive Erkrankung bzw. pulmonale kapilläre Hämangiomatose) 2. Pulmonale Hypertonie bei (linksventrikulärer) Herzerkrankung • Erkrankungen des linken Vorhofs oder der linken Kammer • Herzklappenerkrankungen 3. Pulmonale Hypertonie bei Lungenerkrankungen mit/ohne Hypoxämie (erniedrigter Sauerstoffgehalt des Blutes) • Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) • Interstitielle Lungenerkrankungen • Schlaf– Apnoe Syndrom • Zentrale alveoläre Hypoventilation • Chronische Höhenexposition • Entwicklungsbedingte Erkrankungen 4. Pulmonale Hypertonie aufgrund chronisch thrombotischer und/oder embolischer Erkrankungen (CTEPH) • Verstopfung der zentralen Lungenarterien • Verstopfung der peripheren Lungenarterien • Pulmonalembolien durch Tumor, Parasiten oder Fremdkörper 5. Verschiedenes • Sarkoidose • Histiocytose X • Lymphangiomatose • Druck auf die Lungengefäße von außen |
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